Archiv für September 2008

Haarentfernung

Freitag, 26. September 2008

(Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema: Informationen zur dauerhaften Haarentfernung)

In vielen Ländern und Kulturkreisen ist die Entfernung von Körperbehaarung aus hygienischen, ästhetischen oder religiösen Gründen seit jeher üblich. Auch in unserer Gesellschaft werden Haare in bestimmten Körperbereichen als störend empfunden. Dies sind beispielsweise die Achselhöhlen, die Beine oder der Schambereich. Bei Männern sind häufig Haare auf dem Rücken, der Brust oder  dem Bauch unerwünscht; bei Frauen fallen Haare im Gesicht – z.B. an der Oberlippe oder dem Kinn – ästhetisch negativ auf und werden deshalb entfernt.

Methoden der Haarentfernung
Methodisch unterscheidet man bei der Haarentfernung zwischen Depilation und Epilation. Während bei der Depilation nur der sichtbare Teil des Haares außerhalb der Haut entfernt wird – beispielsweise durch Rasur oder mit Hilfe von Enthaarungscremes – wird bei der Epilation das Haar mitsamt der Wurzel aus der Haut gezupft. Mit Wachsstreifen, Halawa – einer klebrigen Zuckerpaste – oder mit dem elektrischen Epilierer entfernt, wachsen die Haare zwar deutlich langsamer als nach einer Rasur und ohne harte Stoppeln nach, die Prozedur des Epilierens ist allerdings nicht ganz schmerzfrei.

Moderne Haarentfernung durch Laser-Licht und Elektroepilation
Langfristig glatte, haarfreie Haut versprechen moderne Verfahren zur dauerhaften Epilation. Die bekannteste Methode ist die Behandlung mit Laser-Licht. Während der Wachstumsphase des Haares werden die einzelnen Haarwurzeln in der entsprechenden Körperregion gezielt mit Laserstößen bestrahlt. Die Haarwurzeln sterben dabei ab, sodass keine neuen Haare produziert werden. Für eine dauerhafte Haarentfernung ist im Regelfall eine Wiederholungsbehandlung nötig, da das Haar in Phasen wächst und so nicht zeitgleich alle Haarwurzeln verödet werden. Eine andere Methode, die auf dem selben Prinzip beruht, ist die Enthaarung mit IPL-Xenonlicht – IPL steht für „Intense Pulsed Light“. Das Verfahren wird auch bei der kosmetischen Behandlung von Hautverfärbungen (z. B. geplatzen Äderchen) angewandt. Sowohl das Laser-, als auch das IPL-Xenonlicht-Verfahren wirkt nur bei dunklen Haaren, da weißen Haaren das Pigment Melanin fehlt, welches die Laser- bzw. Xenonstrahlung absorbiert.

Wer helle Haare dauerhaft entfernen möchte oder dunkelhäutig ist und deshalb nicht auf die Pigment-orientierten Methoden zurückgreifen kann, sollte eine Nadel- oder auch Elektroepilation in Erwägung ziehen. Zur Verödung der Wurzel werden hier Gleich- oder Wechselstrom im Haarfollikel produziert. Dieses Verfahren ist allerdings langwieriger und schmerzhafter als die Methoden mit Laser oder XPL-Xenonlicht.

Fachinformation Faltenbehandlung

Freitag, 26. September 2008

In unserer Gesellschaft ist jugendliches Aussehen das Schönheitsideal schlechthin. Durch den natürlichen Alterungsprozess, aber auch durch äußere Ursachen wie Sonneneinstrahlung oder Rauchen verliert die Haut an Elastizität und wird faltig. Deshalb dienen Maßnahmen in der plastischen Chirurgie häufig der Faltenbehandlung. (Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema: Informationen zu Faltenbehandlungen)

Es gibt unterschiedliche Verfahren bei der Behandlung von Gesichtsfalten – eine davon ist die Injektion von Botulinumtoxin – besser bekannt als Botox. Dieses Mittel hemmt die Signalübertragung vom Gehirn zu den Muskeln und sorgt so dafür, dass in den behandelten Gesichtspartien die Muskelbewegungen, die zu mimischen Falten führen, verringert oder gestoppt werden. Ein Effekt der Behandlung ist bereits nach ein bis drei Tagen zu sehen, das Endergebnis zeigt sich in der Regel nach ein bis zwei Wochen. Die Wirkung hält bis zu einem halben Jahr an.

Faltenkorrektur mit Laser
Die Faltenkorrektur mit Laser ist eine weitere Methode, um Krähenfüße und Sorgenfalten zu mildern, indem gezielt Lagen der Haut abgetragen werden. Die Lasertherapie eignet sich besonders zur Behandlung von Falten seitlich der Augenlider, an der Stirn, den Lippen oder den Wangen und wird auch zur  Entfernung von Narben – auch Akne-Narben – und Muttermalen eingesetzt.

Das chemische Peeling
Beim chemischen Peeling werden mit Hilfe von Fruchtsäure, Trichloressigsäure oder Phenol die oberen und tiefer gelegenen Hautschichten abgelöst. Für die Behandlung ist keine Narkose erforderlich; das Verfahren wird in einem festgelegten Zeitraum wöchentlich wiederholt. Das Peeling fördert die natürliche Erneuerung der Haut und verbessert so die Hautoberflächenstruktur und damit das Hautbild.

Faltenunterspritzung
Auch eine Faltenunterspritzung mit Füllsubstanzen wird zur Reduzierung von Falten eingesetzt. Dabei wird Eigenfett aus einer anderen Körperregion wie den Oberschenkeln oder dem Po entnommen, aufbereitet und in die gewünschte Region injiziert – man spricht auch von „Refilling“. Ein Teil des Eigenfettes bleibt dauerhaft im unterspritzten Gewebe, deshalb ist das Ergebnis dieser Behandlung lange Zeit stabil und eignet sich besonders für Patienten mit tiefen Falten, bei denen eine Behandlung mit Botulinumtoxin nicht den gewünschten Effekt hätte. Die Unterspritzung mit Eigenfett ist aber im Gegenzug nicht zur Behandlung oberflächlicher Falten geeignet.

Unterspritzung mit Hyaluronsäure
Anders als Eigenfett ist die Hyaluronsäure ein Mittel zur Unterspritzung von sowohl  oberflächlichen Linie als auch von Falten, bei denen ein Füllstoff erforderlich ist. Hyaluronsäure gilt als sehr risikoarm, da es – wie das Eigenfett – ganz natürlich im Körper vorkommt – beispielsweise in der Gelenkflüssigkeit und der Haut. Die Wirkungsdauer der Unterspritzung mit Hyaluronsäure liegt zwischen sechs Monaten und zwei Jahren und ist abhängig davon, wie tief der Wirkstoff ins Gewebe eingebracht worden ist. Hyaluronsäure wird neben dem Auffüllen von Falten vorrangig zur Behandlung und Konturierung der Lippen eingesetzt.