Meditation

10. September 2007

Meditation

Meditation ist vom lateinischen Wort „Meditatio“ für religiöse Versenkung abgeleitet. In den meisten östlichen Religionen bildet der Vorgang der Meditation eine ähnlich zentrale Einrichtung wie das Gebet für das Christentum oder den Islam, doch ist sie im Unterschied dazu keine Zwiesprache mit Gott, sondern eine Versenkung in einen speziellen Bewusstseinszustand. Die Meditation dient in erster Linie zum Abbau von Stress. Der Meditierende lenkt die ganze Wahrnehmung auf seine momentane geistige und körperliche Verfassung oder er konzentriert sich auf einen einzigen Gedanken, ein Bild oder ein Wort. Wichtig dabei ist eine konzentrierte Atmung. Der Meditierende versucht dabei, die Unruhe seiner Gedanken zu verlangsamen, sie abzuschalten und dabei vorhandene mentale und emotionale Spannungen zu lösen. Die langsameren, im Tiefschlaf vorkommenden, Theta- und Delta-Wellen im Gehirn tauchen während der fortgeschrittenen Meditation auf. Der gesamte Stoffwechsel verlangsamt sich und der elektrische Hautwiderstand steigt an. Meditationsübungen sind Bestandteil des Buddhismus, Hinduismus, Islam und des Christentums. Meditation erfordert Geduld und Disziplin. Regelmäßig meditierende Menschen wirken entspannt und fühlen sich in ihrer gesamten Lebensführung gelassener.

Massage

10. September 2007

Massage

Massagen haben eine ganzheitliche Wirkung. Sie wirken auf Körper, Geist und Seele. Manuelle Techniken wirken dabei auf Haut, Unterhaut und Muskulatur. Unterschiedlich starke Berührungsreize wirken auf das Nervensystem und über die ‘Headschen Zonen’ auf die inneren Organe. Sanfte Berührungen führen zu einer Ausschüttung von Endorphinen. Endorphine sind stimmungsaufhellende Hormone die den Menschen in u.a. entspannen lassen.

Lomi Lomi Nui

10. September 2007

Lomi Lomi Nui

‘Lomi’ bedeutet drücken, kneten, reiben, aber auch ‘mit den samtenen Pfoten einer zufriedenen Katze berühren’; ‘Nui’ heißt einzigartig, wichtig, groß. Ursprünglich wurde Lomi Lomi auf Hawaii von ausgewählten Priestern durchgeführt die damit neue Mitglieder in ihren Tempel aufnahmen. Lomi Lomi Nui ist keine Massage im herkömmlichen Sinn da hierbei nicht gedrückt und/oder geknetet wird. Ziel dieser Massage ist, den Menschen zu regenerieren und wieder in Harmonie mit sich und seiner Umgebung zu bringen. Durch fließende Bewegungen werden unterschiedlich tiefe Schichten im Körper erreicht. Körperliche und seelische Blockaden sollen so gelöst werden damit sich der Körper entspannen kann. Ruhige Musik, Heilgesänge, Blütendüfte und Öle sollen den Genuss dabei erhöhen.

La Stone Therapie

10. September 2007

La Stone Therapie

Die La Stone Therapie, eine Therapie mit heißen Steinen, ist schon lange bekannt. So kannten schon die Chinesen 2 000 Jahre v. Chr. ähnliche Verfahren mit erwärmten Steinen.
Auf ca. 50 Grad Celsius erhitzte glatte, rundgeschliffene Basaltsteine sind die Basis einer Massagebehandlung.. Dabei werden bis zu 54 heiße Steine auf die Energiezentren des Körpers gelegt. Die Anordnung erfolgt entlang der Wirbelsäule, auf Schultern und Hüften sowie zwischen die Zehen. Neben heißen Steinen kommt auch kalter, weißer Marmor zum Einsatz. Die Stimulation durch Heiß-Kalt-Reize funktioniert somit wie bei einer klassischen Kneippbehandlung. Die Wärme entwickelt eine muskelentspannende Wirkung die durch die intensiven Massagegriffe verstärkt wird. Die Energiezentren des Körpers werden geöffnet und die Durchblutung wird gefördert. Duftende Öle mit verschiedenen Aromen und sanfte Musik steigern den Wohlfühleffekt.

Dampfbad

10. September 2007

Dampfbad

Ein klassisches Dampfbad ist ein geschlossener, feucht-warmer Raum mit 100% Luftfeuchtigkeit, sichtbarem Nebel und einer Temperatur von 45 bis 50 Grad Celsius. Diese klassiche Dampfbad ist daher verträglicher als die klassische Sauna, obwohl man in diesem gerade wegen des feuchten Dampfbadklimas weniger schwitzt. Durch ein Dampfbad vergrößert sich die Elastizität von Bindegewebe und Muskeln und hat dadurch eine schmerzlindernde und entkrampfende Wirkung auf angespannte Nerven und verkrampfte Muskeln. Durch die Öffnung der Hautporen werden diese gereinigt und die Haut bekommt ein glattes Aussehen. Der Kreislauf wird angeregt. Durch die richtige Anwendung (ideale Aufenthaltsdauer 10 bis 15 Minuten) verbessert ein Dampfbad insgesamt die Mobilität der Muskeln und Gelenke und kann sogar Linderung bei leichten rheumatischen Erkrankungen bringen.

Bachblütentherapie

10. September 2007

Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie ist ein Behandlungskonzept von Dr. Eduard Bach (1880 – 1936) der der Auffassung war das Krankheiten durch einen Konflikt zwischen Seele und Geist entstehen. Dr. Bach fand 38 wild wachsende Blüten. Negative Gemütszustände sollen mittels harmonischer Schwingungsfrequenzen von konzentrierten Blütenessenzen harmonisiert werden. Die Essenzen aus den Blüten sollen entspannen und harmonisieren sowie langfristig dabei helfen, die eigene Mitte zu finden. Um herauszufinden, welche Essenz bei akuten Problemen hilft, sollte man einen Arzt oder Heilpraktiker konsultieren. Hergestellt werden die Essenzen noch heute in England nach einem von Bach entwickelten Verfahren.

Vaporium

17. Januar 2007

Unter Vaporium versteht man eine Variante des Dampfbades. Der Innenausbau ist meist in Mosaik, Stein- oder Keramikbänken gehalten. Angereichert wird  das Vaporium mit belebenden Duftessenzen zu denen z.B. Eukalyptus oder Orange gehören. Da diese Duftessenzen sehr häufig und variiert eingesetzt werden spricht man auch von einem Aromadampfbad. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit bei angenehmen 42 bis 45 Grad Celsius wird der Körper sanft gereinigt, der schnelle Abtransport von Schlackenstoffen aus dem Körper gefördert. In einem Vaporium wird der Kreislauf angeregt, die Atemwege befreit und befeuchtet und die Muskulatur entspannt. Die Aufenthaltsdauer sollte ca.10 bis 15 Min betragen. Bei einem regelmäßigen Besuch des Vaporiums wird der Organismus abgehärtet.

Udvarthana

17. Januar 2007

Udvarthana

Udvarthana ist eine Form der ayurvedischen Behandlung bei der feine Pulver oder Pasten von Kräutern oder Lehm mit oder ohne ölige Substanzen zur Massage eingesetzt werden. Dabei wird im Gegensatz zur Abhyanga kräftig gegen das Herz hin massiert. Udvarthana wird auch lokal zur Beseitigung von Fettpolstern oder zur Behandlung von Cellulite durchgeführt.

Thermotherapie

17. Januar 2007

Thermotherapie

Die Thermotherapie ist ein Verfahren bei dem durch Wärme die Durchblutung gefördert wird und Schmerzen gelindert. Die Behandlung kann von außen durch trockene oder feuchte Wärmezufuhr (z.B. Heizkissen, Wickel, Packungen, Vollbäder oder Teilbäder) durch Infrarottherapie, Licht- oder Ultraviolettstrahlung oder Hochfrequenztherapie erfolgen.

Thermalbad

17. Januar 2007

Thermalbad

Der Begriff Therm kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Warm“. Quellwasser mit einer natürlichen Wassertemperatur von über 20 Grad Celsius, das einer Tiefe von mehreren Tausend Metern entspringt, darf sich Thermalwasser nennen. Die ersten Thermen gab es schon in der Zeit des Römischen Reiches. Es gab Thermen in Form von kleinen Badestuben bis hin zu den prächtigen Kaiserthermen. In einem Thermalbad befindet sich der Körper in der Regel vollständig im warmen Thermalwasser. Die Wärme wirkt sowohl schmerzstillend als auch entzündungshemmend. Die Muskeln entspannen sich und das Bindegewebe wird elastischer. Diese Eigenschaften machen Thermalwasser auch zum Heilmittel für rheumatische Erkrankungen. Die gesundheitlichen Effekte werden verstärkt durch die mineralische Zusammensetzung des Wassers. Bestandteile des Wassers sind unter anderem Natrium-Chlorid, Magnesium, Kalzium, Kalium, Sulfat, Hydrogencarbonat, Eisen, Selen, Jod und Brom. Diese Bestandteiel besitzen unterschiedliche Wirkungen und Indikationen und werden je nach Beschwerden oder auch persönlichen Vorlieben eingesetzt.