17. Januar 2007
Thalassotherapie
Die Thalassotherapie stammt vom griechischem Thalassa und bedeutet „das Meer“. Schon die Griechen wussten um die Urkraft des Meeres. Der Beweis für die These der Griechen wurde aber erst viel später erbracht. Vor 2000 Jahren entwickelte der griechische Arzt Hippokrates (460 – 377 v. Chr.) Behandlungsmethoden gegen Rheuma und Ischiasleiden auf der Basis der im Meer enthaltenen Nährstoffe. Diese Nährstoffe sollen nicht nur krankheitsvorbeugend sondern auch heilend wirken. So umfasst die Thalassotherapie alle Wellness-Behandlungsformen. Zu diesen Behandlungsformen gehören Behandlungen die mit Meerwasser, Algen und Schlick möglich sind. Ziel ist es die den Alltag zu vergessen und die Seele baumeln zu lassen. Das Meeresklima ist wohltuend und belebend für Körper und Geist. In der Meeresluft sind Salz und Jod fein verteilt. Dadurch weitet sich die Lunge und man atmet automatisch tiefer. Zusätzlich wirken die feinsten Tröpfchen schleimlösend. So ist die Thalasso-Therapie zu einem wichtigen Zweig der modernen Heilkunde geworden und steht für medizinische und kosmetische Behandlungen mit Produkten des Meeres. Die Thalasso-Therapie eignet sich besonders für den Abbau von Stress, Spannungen, des Burn-out-Syndroms, Schlafstörungen, Nervosität und Erschöpfung. Sie dient aber auch der Linderung von Gelenkschmerzen, Rheuma sowie Herz-Kreislaufproblemen. Weiterehin kann durch eine Thalassotherapie auch eine Vorbeugung von Erkrankungen der Atemwege, Bekämpfung von Cellulite, oder Gewichtsreduktion herbeigeführt werden. Vorsichtig sein sollten Anwender die unter Bluthochdruck leiden und/oder eine Schilddrüsenüberfunktion haben. Auch von Algentee oder Algenkapseln ist in solchen Fällen abzuraten. Bei Venen- und Kreislauf-Problemen sollten heiße Bäder und Packungen vermieden werden. Ein vorbeugender Gesundheits-Check beim Arzt vor einer Thalasso-Therapie ist ratsam.
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17. Januar 2007
Tepidarium
Das Tepidarium vom lat. Tepidus = mild abgeleitet, ist ein sehr kreislaufschonender und lauwarmer Übergangsraum mit einer Raumtemperatur zwischen 37 bis 39 Grad Celsius. Er wird zwischen Kalt- und Heißbad eingestuft. Von den Wänden und von den temperierten Entspannungsliegen aus Stein wird Strahlungswärme in den Raum und somit an den Körper abgegeben. Durch die körperähnliche Raumtemperatur wird ein gesundes Fieber erzeugt, das das Immunsystem auf eine ganz sanfte Art stärkt und nicht den Kreislauf belastet. Das Tepidarium wirkt vorbeugend und heilend und bietet eine ideale Entspannungs- und Regenerationsmöglichkeit für jedermann. Der Aufenthalt wird im Tepidarium in der Regel als sehr entspannend empfunden. Eine zeitliche Begrenzung der Aufenthaltsdauer ist angezeigt und somit ist eine relativ lange Aufenthaltsdauer kein Problem. Das Tepidarium ist einer der vier Räume des Römischen Bades.
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17. Januar 2007
Stangerbad
Unter Stangerbad versteht man ein hydroelektrisches Voll- oder Dreiviertelbad mit Gleichstrom in einer Therapiewanne. Die Häufigkeiet der Anwendungen, Art des Bades, Zusätze, Stromart, Strömungsrichtung und -dauer, Stromstärke und Wassertemperatur richten sich nach der ärztlichen Verordnung und sollten unbedingt eingehalten werden. Das Stangerbad wird unter anderem eingesetzt bei rheumatischen Beschwerden, Erkrankungen des Nervensystems und Durchblutungsstörungen. Das Stangerbad wirkt gefäßerweiternd und schmerzlindernd..
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17. Januar 2007
Spa
Spa steht im Englischen sowohl für ‘Kurort’, als auch für ‘Mineralquelle’. Spa ist aber auch eine Stadt in Belgien. In dieser Stadt gibt es eine Vielzahl von Thermen. In diesen Thermen wird der Körper massiert, verpackt und gewässert. Die rund 300 ardennischen Quellen in der Gegend rund um Spa erinnern an die eigentlich Bedeutung: Spa = Wasser. Das Wort hat sich etabliert als die Abkürzung für ‘sanus per aquam’ (lat. = gesund durch Wasser). Die Thermen nutzen zahlreiche Hotels, Kurbäder, Wellnesszentren sowie Kliniken. Angefangen mit Perlduschen über Thermalwasser und Kneipp-Güsse bis zu erlebnisorientierten Badelandschaften und anderen Anwendungsmöglichkeiten. Das große Angebot bietet in der richtiger Kombination Hilfe bei vielen Beschwerden. Zum Beispiel sollen Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Schwäche- und Erschöpfungszuständen, Stoffwechselstörungen, Allergien, rheumatischen Erkrankungen, hormonellen Störungen, Erkrankungen der Atemwege geheilt oder gelindert werden können.
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17. Januar 2007
Shirodara
Shirodara bedeutet übersetzt ‘der Stirnguss’. Beim Shirodara fließt ca. 20 Minuten lang körperwarmes Öl (Sesamöl) über die Stirn des Anwenders. Dadurch kommt es zu einer tiefen Entspannung und der Körper beginnt sich zu regenerieren. Der Stirnguss wird meist im Anschluss an eine ayurvedische Massage durchgeführt. Shirodara reinigt und schärft die Sinne.
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17. Januar 2007
Schüssler Mineralsalze
Die Schüssler Mineralsalzbehandlung wurde von Dr. Wilhelm Heinrich Schüssler in den Jahren 1850 bis 1873 entwickelt. Sie ist die einzige Naturheilweise, die zwischen dem Mineralstoffhaushalt innerhalb und außerhalb der Körperzelle unterscheidet. Diese Haushalte können in der Konzentration sehr unterschiedlich sein. Ein Mineralstoffmangel innerhalb der Zelle führt immer zu einem Mineralstoffmangel außerhalb der Zelle. Das heisst das dadurch insgesamt eine Absenkung des Mineralstoffgehaltes des Körpers geschieht. Wenn dies geschieht bedient sich der Körper dann eigener Reserven. Mineralien müssen potenziert werden damit sie von der Zelle aufgenommen werden können. Das unterscheidet die 12 Schüssler Salze von allen anderen Mineralstoffpräparaten. Es besteht eine hohe biologische Verfügbarkeit die auch biologische Wertigkeit genannt wird. In allen Bereichen sind Schüssler Salze eine ideale Ergänzung zur Optimierung aller körperlichen Funktionen (z.B. Gesundheitspflege, Wellness, Kosmetik)
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17. Januar 2007
Schrothkur
Die Schrothkur wurde vor etwa 150 Jahren von dem Johann Schroth (1798 – 1856) durch Beobachtung der Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur entwickelt. Bei diesem Naturheilverfahren wird die Entschlackung des gesamten Körpers aktiviert. Zusätzlich wird der Stoffwechsel reguliert und somit das Gewicht reduziert. Optimale Blutfett- und Blutzuckerwerte sollen so wieder hergestellt werden damit eine bessere Durchblutung des Körpers gewährleistet ist. Bei einer Schrothkur besteht die Anwendung aus feuchtwarmen Körperpackungen, den sogenannten ‘Schroth’schen Dunstwickeln’. Diese Körperpackungen sind aus einer vegetarischen, salzlosen, kohlenhydratreichen Kost mit periodisch aufeinander folgenden ‘Trocken- und Trinktagen’. Die klassische Variante ist eine Fastenkur zur Aktivierung des Stoffwechsels, die über 3 bis 4 Wochen nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollte.
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17. Januar 2007
Sauerstofftherapie
Bei der Sauerstofftherapie wird hochkonzentrierter Sauerstoff inhaliert und im Wechsel mit körperlicher Aktivität werden so energetische Prozesse im Körper angeregt und die Stoffwechselfunktionen der Haut gesteigert. Die Elastizität und Spannkraft der Haut wird durch eine Sauerstofftherapie erheblich verbessert. Zusätzlich können Stressfolgen und Müdigkeit gelindert werden. Das Immunsystem wird ebenfalls durch eine Sauerstofftherapie gestärkt.
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17. Januar 2007
Sanarium
Das Sanarium ist die milde Form der Sauna mit einer Temperatur von ca. 60 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50%. Mit Hilfe von Farblicht wird das körperliche und seelische Wohlbefinden gesteigert. Durch die geringe Temperatur kann die Aufenthaltsdauer auf bis zu 30 Minuten ausgedehnt werden.
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17. Januar 2007
Salzgrotte
Die künstlich angelegten Salzgrotten oder Solestollen sind sehr beliebt. Das Steinsalz der Grotten und Stollen liefert wertvolle Mikroelemente wie Jod, Magnesium, Kalzium, Kalium oder Brom. In einem Liegestuhl oder auf Holzbrettern liegend nimmt der Anwender mit jedem Atemzug Gesundheit, Ruhe und Entspannung auf. Musik und Lichteffekte schaffen eine tolle Atmosphäre. Ein Sitzung in einer Salzgrotte wird empfohlen bei asthmatischer Bronchitis, Kreislaufbeschwerden, Schilddrüsenerkrankungen, Allergien, Hautekzemen sowie zur physischen und psychischen Regeneration des Organismus wie z.B. bei Neurosen, Ermüdung und Stress.
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